Chrigu's Velotüürli

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Tourenberichte
Ankunft in Bankok PDF Drucken E-Mail

Ankunft in Bangkok

Ich sitze im Flieger, welcher mich zurück in die Heimat bringt und  versuche, ein bisschen zu realisieren, was das bedeutet. Auch ganz am Schluss lief alles wie am Schnürchen, obwohl ich mit 70 Kilogramm Gepäck und einer Überschreitung des Visums am Flughafen ankomme. Dass in der Box mit dem Velo noch ein bisschen „Polstermaterial“ ist (Zelt, Vorzelt, Zeltunterlage, Stativ, Souvenirs, Werkzeug, Ersatzteile, Regenschutz, Schlafsack, Schlafmatte, Benzinkocher, etc), macht hier keinen nervös und so zahle ich keinen Franken fürs Übergepäck. Und das Visum wird von einem freundlich lächelnden Fremdenpolizisten sofort kostenlos erweitert, er stellt auch keine Fragen. Sogar einen Fensterplatz auf der „Himalaya-Seite“ bekomme ich. Der Flug führt nämlich entlang der höchsten Berge der Welt. Als ich sie dann sehe, wurmt es mich schon ein ganz kleines bisschen, dass dieser Teil der Reise nicht klappte. Nur ganz wenig…

 

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 17. Oktober 2009 um 13:30 Uhr
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Laos PDF Drucken E-Mail
_dsc2598vvDie Laoten sind Chaoten. Das stimmt zwar nicht, reimt sich aber. Doch bevor ich in deren Land kann, muss (oder darf?) ich noch auf der Ladefläche eines Pickup-Busses schlafen und werde an der Grenze schamlos beschissen. Dass mein Grossvater gestorben ist, drückt meine Stimmung, manchmal mehr, manchmal weniger. Den ganzen Tag Trübsal blasen tue ich nicht.
Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 27. September 2009 um 06:00 Uhr
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Im Yangtse-Tal PDF Drucken E-Mail

_dsc2433Ich bin festgefahren, die Strasse ist für drei Tage gesperrt. Deshalb melde ich mich etwas früher als auch schon. Zudem ermuntern mich die vielen Reaktionen zum Schreiben, ihr seid also selber schuld! Aber danke, ich freue mich, die Reise teilen zu dürfen! Und es muss ja niemand mein Gliir lesen, es gibt keine Prüfung wenn ich wieder da bin!

Zuletzt aktualisiert am Samstag, 12. September 2009 um 17:54 Uhr
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Osttibet PDF Drucken E-Mail

Von Kunming fahre ich mit dem Schlafbus nach Shangri-La, das dauert 13 Stunden. Schlafbus bedeutet tatsächlich, dass hier jeder ein Bett hat. Ich schaffe es irgendwie, ein bisschen zu schlafen, trotz dem penetranten Fuss-Geruch und den immer wieder brechenden Leuten. Nicht zuletzt deshalb ist es gut, das obere Bett zu haben und man wird auch weniger von Spucke und Zigarettenstummel getroffen. Ich glaube, ich könnte 100 Jahre hier leben ohne mich an das ewige Gehupe und die Spuckerei zu gewöhnen!

Zuletzt aktualisiert am Montag, 07. September 2009 um 19:58 Uhr
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Pamir-Highway PDF Drucken E-Mail

Nach ein paar erholsamen Tagen in Khorog mache ich mich gut mit Vorräten ausgestattet auf den Weg durch das Pamirgebirge. Ich schleppe etwa 3 Kilogramm getrocknete Früchte und Nüsse, 1.5 Kilo Reis, Teigwaren, die feinen Karamell-Guezli (nicht meinem Zahnarzt verraten…) und einige Gewürze und Zutaten mit, schliesslich bin ich inzwischen unter den Radfahrern für meine Gourmetküche bekannt. Zudem hat mir einer erzählt, dass es einen Schweizer Velotourer gebe, welcher in Iran seinen Pass verloren habe. So ein Pechvogel aber auch!

Zuletzt aktualisiert am Montag, 31. August 2009 um 07:18 Uhr
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